Maker-Zeit und Manager-Zeit
Manche Arbeit läuft im Stundentakt: Meetings, Calls, schnelle Entscheidungen. Andere Arbeit, also Schreiben, Bauen, Gestalten, braucht lange ununterbrochene Strecken. Ein einziges Meeting mitten am Nachmittag kostet dann nicht eine Stunde, sondern den Nachmittag. Paul Graham nannte das den Manager-Schedule und den Maker-Schedule.
Das Problem: Die meisten Kalender werden von Managern gestaltet und von Makern bewohnt. Eine freie Stunde zwischen zwei Meetings sieht verfügbar aus, aber niemand fängt schwere Arbeit an, die er in 45 Minuten wieder abbrechen muss.
Der Puffer, den niemand einplant
Ein Meeting kostet mehr als seine Länge. Da sind die Minuten davor, in denen es sinnlos ist, etwas Richtiges anzufangen, und die Minuten danach, in denen dein Kopf noch im Gespräch ist. Der Rechner berechnet bei verteilten Meetings einen Puffer auf beiden Seiten und bei gebündelten nur einmal.
So holst du dir deine Blöcke zurück
Bündle Meetings in einem Teil des Tages oder an wenigen Tagen der Woche und schütz den Rest. Biete Meeting-Slots nur nachmittags an. Mach aus Status-Meetings schriftliche Updates. Und trag deine eigenen Fokusblöcke zuerst in den Kalender ein, bevor jemand anderes den Platz beansprucht.